ZZ Top Coverband

 

"Born to be a Bruzzler"

Seit dem ersten Harleytreffen am Faaker See ein Fixpunkt im Musikprogramm der Bikeweek: Bruzzler.

Coverband Bruzzler - Harley Davidson Wer an die Kultmarke Harley-Davidson denkt, hat den legendären Steppenwolf-Song "Born to be wild" im Ohr. Spätestens seit dem Kultfilm "Easy Rider" (1969), aus dem der Song stammt, sind Rockmusik und fette Bikes eine untrennbare Einheit. Seit dem ersten Harley-Treffen 1998 taucht ein Name alle Jahre wieder im Programm der Bikeweek auf: Bruzzler, die One-Man-Rockshow aus Villach. "Mein Programm ist ein Mix, den so sonst niemand bietet: staubtrockener Texas-Rock, der zum Biker-Image gehört wie das Blubbern zur Harley, und dann wieder andererseits launige Partyhits von Rap bis Disco. Das hat in letzter Zeit vermehrt dazu geführt, dass nicht nur Biker zu meinen Fans gehören, sondern auch Teens und Twens...".

("Kärntner Woche", 08.09.2010)

Dank des Bruzzler herrschte bei Dahlmann bis in die frühen Morgenstunden Party! Denn der ZZ-Top-Verschnitt spielte sich und seine Fans förmlich in einen Rausch.

("Lüdenscheider Nachtflug", 10 / 2003)

"Bruzzler" heizt beim Public Viewing beim Arneitz ein

Auf dem Areitz-Eventgelände am Faaker See geht die Party schon lange vor dem Anpfiff los. bis 29. Juni ist dort Fußball-EM live, Party und Live-Musik angesagt. Auch der "Bruzzler" (Foto) heizt am 14., 16. und 22. Juni (jeweils ab 16.30 Uhr) mit kraftvollen Gitarrenriffs und treibenden Boogie-Grooves ein.

("Kronen Zeitung", 12.06.2008)

Richard Borgschulze - dieser Name wird Euch vielleicht nichts sagen. Aber wenn ich Euch den Künstlernamen dieses kleinen, unscheinbaren, aber mit einem gewaltigen Bartwuchs gesegneten Herrn Dipl.-Ing. sage, wird sich das ändern: Der Bruzzler spielt live bei den Barbarians! Der Bruzzler (ZZ Top Coverband, Anm.) ist in der heimischen Bikerszene ja schon ein Markenzeichen, das man kaum mehr einem erklären muß. Für mich ist es das erste Mal, daß ich ihn live erlebe. Meine ehrliche Meinung - er ist gut! Zu gut, vielleicht. Was ich damit meine? Er spielt die bekannten Vorbilder dermaßen täuschend echt nach, daß man sich manchmal fragt, ob man als Veranstalter nicht gleich das Geld sparen und Dosenmusik auflegen sollte. Wenn einer sein musikalisches Handwerk so perfekt beherrscht, sollte er vielleicht mal daran denken, das Handwerk zur Kunst zu erheben und Eigenkompositionen spielen. Auch wenn der Bruzzler "nur" Nebenberufs-Musiker ist, sollte er sein Licht nicht länger unter den Scheffel stellen und den entscheidenden Schritt wagen ... Ein wenig mehr Rücksicht auf sein Biker-Publikum würde ich ihm noch nahelegen, denn manches, was er zum Besten gibt, würde vielleicht eher auf's örtliche Feuerwehrfest passen.
Später am Abend habe ich dann noch den einen oder anderen Spaß mit ihm, denn nach Durchsicht einer Ausgabe des ROAD FLYER vom Juli muß ich erst wieder seine aufgebrachten Nerven beruhigen, und die Verwicklungen, die ich beim Essen in seinem Bart verursache, hat er hoffentlich inzwischen wieder ausgekämmt.

The Raven ("Road Flyer", 08 / 1999)

Sound einer Band

Eine Mischung aus Rock, Pop und Latin von "Bruzzler" auf dem Villacher Kirchtag. Von Klassikern der 70er- und 80er Jahre bis zu aktuellen Dico-Beats ist für jeden musikbegeisterten etwas dabei. Highlight ist die beste ZZ Top tribute show Österreichs, die der Villacher vollkommen in Eigenregie erstellt hat. Alles mit dem sound einer ganzen Band! Kraftvolle Gitarrenriffs, treibende Boogie-Grooves und authentische Arrangements "fast wie von der CD" sind das Markenzeichen dieser one-man-show. Der vierfache Marathon-Finisher und zweifache Ironman war bereits im Vorprogramm von Künstlergrößen wie Rainhard Fendrich und Bon Jovi zu hören.

KK ("Kleine Zeitung", 02.08.2003)

Bruzzler live auf dem Villacher Kirchtag

Im Vorjahr war es ein Erfolg. Deshalb gibt es heuer am Freitag, 2.August um 20.00 Uhr ein da capo des Bruzzler-Kirchtagskonzertes auf dem Kaiser-Josef-Platz. Bruzzler präsentiert eine einzigartige Mischung aus Rock, Pop und Latin, spielt Klassiker der 70er- und 80er Jahre und bleibt auch aktuelle Discomusik nicht schuldig. Interessierte können vorab einen Blick ins Netz werfen unter www.bruzzler.com

("Villacher", 7 / 2002)

Bruzzler in Wien

Villach, Wien. Nach 3 Stunden 16 Minuten und 2 Sekunden lief der Villacher Musiker Richard Borgschulze alias "Bruzzler" als 1236. Läufer durchs Ziel des diesjährigen Vienna City Marathon. Am 16. Juni zieht's ihn wieder in die Bundeshauptstadt. Er tritt beim "10. Toy Run" als Überraschungsgast vor dem Wiener Rathaus auf. Bruzzler - Villachs Botschafter des Südstaaten-Rock.

CHL ("Kärntner Woche", 06 / 2002)

Jon Bon Jovi und Rainhard Fendrich sind schon seine Fans. Heute, Mittwoch, tritt der Villacher Musiker "Bruzzler" am Kaiser-Josef-Platz auf. 

Beim Barte des "Bruzzlers": Rock-Klänge vom Feinsten
Rauschebart und E-Gitarrre - nein, der Weihnachtsmann ist nicht auf Rock-'n-Roll-Tournee. Der Villacher Musiker "Bruzzler" heizt mit seiner One-man-Show heute, Mittwoch, beim Villacher Kirchtag ein.  Richard Borgschulze - so heißt der "Bruzzler" mit bürgerlichem Namen - ist mittlerweile schon vielen über die Landesgrenzen hinaus ein Begriff. Seit fünf Jahren ist er nun bereits als "Bruzzler" unterwegs und spätestens seit er den Anheizer für Jon Bon Jovi - um nur einen Star zu nennen - spielte, auch berühmt. Seine Musik kommt teilweise - mangels einer Band - vom Band. "Das klingt zwar einfach, aber wenn ich während der show einen Fehler mache, spielt der Computer trotzdem weiter, und das hört man dann sofort", sagt der Musiker. Aber das passiert selten, schließlich spielt Borgschulze seit seinem 16. Lebensjahr Gitarre. Ihm kommt übrigens nur Rock in den Lautsprecher: ZZ Top, Bryan Adams, Santana, Kiss. "Ich richte mich nach dem, was mir gefällt", sagt er. 

Jahrelange Zucht. Des "Bruzzlers" wichtigstes Markenzeichen ist der lange Bart im ZZ-Top-Look. Garantiert echt, ein Ergebnis aus jahrelanger Zucht, aber vergänglich: "Für die richtige Frau, würde ich ihn mir schon abschneiden", steht für Junggeselle Borgschulze fest. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt der "Bruzzler" übrigens einem Arbeitskollegen bei Infineon. "Bruzzler bedeutet so viel wie einer, der nichts weiterbringt. Der Name gefiel mir, also behielt ich ihn." Doch der Musiker bringt so einiges weiter. Nämlich als Sportler. Den Ironman lief Borgschulze in nur 12 Stunden und 17 Minuten und machte damit den hervorragenden 769. Platz. Sein Trick: "Mein Bart hat mich windschlüpfrig gemacht, daher hatte ich es leichter als andere Mitstreiter." Na dann Rasierer ade.

Thomas Künster ("Kleine Zeitung", 01.08.2001)

Iron Bruzzler

Die Villacher one-man-Konzertsensation "Bruzzler" nahm beim diesjährigen "Ironman"-Bewerb in Klagenfurt teil und gelangte als 769. Läufer ins Ziel. Am 1. August läßt er zum Kirchtags-Auftakt mit Südstaaten Rock à la "ZZ Top" so wie alten und neuen Hits der Rock- & Popmusik allerfeinste open-air-Stimmung aufkommen. Bei Südstaatenrock und Latin-Rhythmen wird auf dem Kaiser-Josef-Platz beste open-air-Atmosphäre aufkommen.

("Kärntner Woche", 06 / 2001)

Nicht nur sein Pseudonym ist außergewöhnlich: der BRUZZLER

Songs von anderen nachspielen, das tun viele. So wie es der Bruzzler tut, tut es aber nur einer. Auf den ersten Blick ist er ein Alleinunterhalter. Auf den zweiten ein Technik-Freak. Auf den dritten eine Besessener. Leute, die nicht so genau hinsehen, stempeln ihn als Playback-Künstler ab.

X-ACT: Who da hell ist Bruzzler nun wirklich und was macht er?
Bruzzler: Mir wird ja immer wieder vorgeworfen, ich mache nichts Kreatives und nichts Innovatives. Ich meine, die Innovation die ich einbringe ist, daß ich quasi Studiotechnik auf die Bühne bringe. Das heißt, ich habe meine Sequencer, meine Sampler, Synthesizer, Effektgeräte, das bringe ich alles mit - genau so, als würde ich im Studio eine Aufnahme machen. Dadurch bin ich dann in der Lage, den Leuten einen Sound zu bieten, den die meisten Bands nicht mehr schaffen. Selbst wenn ich mir ein  ZZ Top  Live-Album anhöre, ist da ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht zu den Studioaufnahmen.

Das Playback spielst Du selbst ein oder nimmst du das einfach von der CD runter?
Ich arbeite mit Sequencern, das heißt, ich habe auf einer Diskette abgespeichert zum Beispiel die Sounds, die der Keyboarder oder Drummer und so weiter spielen würde. Diese Sounds kann man teilweise kaufen, aber oft muß ich noch sehr viel Arbeit investieren, daß sie dann wirklich in Originalqualität erklingen. Zum Beispiel bei "Start Me Up" von den Stones spiele ich live die Gitarre von Keith Richards, und habe über eine Woche gebraucht, die Gitarre, die der Ron Wood spielt, zuerst rauszuhören und dann einzuprogrammieren. Das heißt, wenn auf der Bühne etwas vom Sequencer kommt, bin ich selbst gleich mehrfach zu hören, da ich die Spuren selbst eingespielt habe. Die Stücke, die im Studio ja auch zum Großteil nicht live eingespielt werden, bringe ich mit der selben Technik auf die Bühne. Der Gesang und meine Gitarre sind immer hundert Prozent live. Das heißt, ich muß auf der Bühne mehr leisten, als wenn ich in einer Band spielen würde. Bei den Stones-Stücken zum Beispiel habe ich sowohl den Part des Keith Richards als auch des Mick Jagger.
Der Bruzzler bezeichnet sich selbst als Tribute-Künstler, nicht als Cover-Interpret. Als Tribute-Künstler ist er mittlerweile via Internet zu hohen Ehren gekommen: Tribute-Band--Fans in aller Welt haben den Bruzzler weltweit zur Platz 7, europaweit zur Nummer 2 und zum Nummer 1 ZZ Top Tribute-Act   gemacht. Dieser "World's Favorite Tribute Band Contest" wurde initiiert und durchgeführt von den Machern der Webpage "Tribute Band Mania". Wie bist du denn darauf gekommen?
Beim Herumsurfen bin ich auf diese "Tribute Band Mania" gekommen, eine Homepage, bei der Tribute-Bands aus aller Welt versammelt sind. Wenn jemand auf der Suche zum Beispiel nach einer Rolling Stones - Band in seiner Gegend ist, kann er reinschauen und sehen, was es in seiner Nähe an Rolling Stones Tributes so gibt. Der gute Mann, der diese Homepage betreibt, hat, um seine Hits mal ein bissl zu erhöhen, diesen Contest um die "World's Most Famous Tribute Bands" gemacht. Es ging dabei eher darum, welche Bands die meisten Fans und Freunde zu bewegen vermag, sich auf der Homepage einzuklinken und ein Formular auszufüllen.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Tribute-Band und einer Coverband?
Eine Cover-Band spielt Stücke in ihrer eigenen Interpretation nach. Ich habe eine sehr eigensinnige Beziehung zu Coverbands: Cover-Bands werfen so Leuten wie mir, die möglichst genau kopieren, oft vor: du mußt auch deine eigene Kreativität einbringen. Ich sehe das komplett anders: ich sehe es so, daß viele Leute es gar nicht schaffen, Stücke originalgetreu nachzuspielen. Zum Beispiel habe ich noch nie eine Band erlebt, die "Sultans Of Swing" von den Dire Straits wirklich originalgetreu bringt, eben mit der Spieltechnik von Mark Knopfler, mit seinem Feeling, mit seinem Sound. Mein Bestreben war es immer, diesen wirklich großen Künstlern so nah wie irgend möglich zu kommen. Wenn ich dann wirklich so weit komme und mir denke, ich kann es besser, dann kann ich mir immer noch überlegen, was Eigenes zu machen. Ich habe mir extra für "Sultans of Swing" eine spezielle Gitarre gekauft und jahrelang geprobt und wenn ich es heute auf der Bühne bringe, dann sind die Leute auch wirklich begeistert.

Die meisten Auftritte absolviert der Bruzzler   bei Biker-Festen. Mehr als 15 bis 20 Gigs im Jahr kann er allerdings nicht bewältigen, da es neben dem Bruzzln ja auch einen Hauptjob gibt und vor allem auch, weil das Erarbeiten neuer Songs sehr zeitaufwendig ist. Bruzzler überläßt auch bei seinen Auftritten nichts dem Zufall und kümmert sich am liebsten selbst um Ton, Licht und Deko. Früher hat er in Bands gespielt, Tanzmusik, Latin, Rock... Als der gebürtige Deutsche vor etwa fünf Jahren nach Villach kam und keine Gruppe fand mit der er gerne gespielt hätte, begann er eben auf seine Weise zu arbeiten:
Ich habe das einfach ausprobiert, so alleine und das hat dann überraschend gut funktioniert, daß ich mir gesagt habe: na gut, jetzt habe ich halt die Möglichkeit, wirklich genau das zu machen was ich will und die Band die ich da in meinen Computer einprogrammiere, die spielt auch genau so wie ich das will.

Am Programm stehen Bryan Adams, Beatles, Rolling Stones, Dire Straits etc. und als Highlight der show  ZZ Top. Eigene Stücke würden eine Fortführung von dem sein, was ZZ Top in den 80er Jahren gemacht haben:
Damals war es Disco-Beat, heute würde es mehr in diese Techno & Dance-Szene gehen und eben diese schöne, bratige Rockgitarre darüber, diese kräftige.

Bruzzler ist aber realistisch und rechnet nicht damit, daß die Leute darauf warten und er Unmengen an CDs absetzen würde.
Ich bin happy wenn die Leute Spaß haben und ich einen guten Auftritt abliefere.

Eine CD ist trotzdem gerade im Entstehen, die Nachfrage ist groß bei den Gigs. Aufgenommen wird mit dem eigenen Equipment.
Ich werde dadurch meinen Live-Sound noch weiter verbessern, da ich hier etwas tüfteln und da etwas tüfteln werde, das kommt alles meinen Live-Auftritten zugute.

Wieviel Geld er in sein Equipment schon gesteckt hat, weiß er selbst nicht mehr. Sein Zivilberuf als Design-Ingenieur bei einem Halbleiter-Hersteller jedenfalls hat ebenfalls viel mit Elektronik zu tun, sonst würde er die technische Seite auch gar nicht bewältigen, sagt er. Seinem Job verdankt er auch den Namen:
In den ersten Monaten meines Jobs war ich mit einem Projekt betraut, das monatelange Messungen im Labor ohne erkennbaren Fortschritt mit sich brachte. Einer unserer Obergailtaler Sprücheklopfer verpaßte mir dann: "Do geht jo überhaupt nix weiter, so a Brutzler". Das war dann ab sofort in der Firma eingebürgert und weil sich der Name so schön einprägt, habe ich ihn gleich beibehalten.

Christian Lehner ("X-ACT MUSIC MAGAZINE", 12 / 1999)